Herzklappenchirurgie

AORTENKLAPPENCHIRURGIE

Erkrankungen der Aortenklappe zählen zu den häufigsten Herzerkrankungen und können angeboren oder erworben sein.

Unter den angeborenen Aortenklappenerkrankungen ist die bikuspide Aortenklappe die weitaus häufigste zu operierende Pathologie. Intrauterin kommt es dabei zu einem Verschmelzen zweier der drei Klappentaschen. Entweder entwickeln die Patienten früh eine Insuffizienz (Undichtheit) oder später durch Degeneration oder Entzündung (Rheumatismus oder Endokarditis) eine Stenose (Verengung).

Die häufigste Erkrankung der Aortenklappe ist eine erworbene Aortenklappenstenose. Die Degeneration der Klappentaschen verhindert ein Schließen der Aortenklappe und führt daher zu zunehmender Atemnot und Herzversagen.

Weiters kann durch eine Erweiterung (Ektasie oder Aneurysma) der Aorta die Aortenklappe insuffizient werden. In solchen Fällen kann die eigene Aortenklappe meist erhalten werden und durch Ersatz der aneurysmatischen Aorta wieder dicht schließen. Mit zunehmendem Krankheitsverlauf müssen jedoch schwerst veränderte Klappen durch künstliche Herzklappenprothesen ersetzt werden. Abhängig vom Alter des Patienten werden
biologische oder mechanische Aortenklappenprothesen implantiert.  Mit zunehmendem Krankheitsverlauf müssen jedoch schwerst veränderte Klappen durch künstliche Herzklappenprothesen ersetzt werden. Abhängig vom Alter des Patienten werden biologische oder mechanische Aortenklappenprothesen implantiert.  Vor- und Nachteile der entsprechenden Prothesen werden individuell mit jedem Patienten besprochen.